Newsletter
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit grosser Freude starten wir diesen allerersten Newsletter, der unserem Netzwerk naturhistorischer Museen gewidmet ist. Er ist als Ort des Austauschs und des Dialogs konzipiert und wird Sie über Neuigkeiten, Projekte, Initiativen und Möglichkeiten auf dem Laufenden halten, die unsere Gemeinschaft beleben. Im Laufe der einzelnen Ausgaben werden Sie Erfahrungsberichte, nützliche Ressourcen und inspirierende Ideen entdecken, die Ihre Arbeit bereichern können. Wir hoffen, dass er zu einem regelmäßigen, nützlichen und unterhaltsamen Begleiter für Sie wird. Viel Spass beim Lesen, und wir freuen uns darauf, diese Dynamik gemeinsam mit Ihnen aufzubauen!
Der Vorstand von MusNatColl
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Juli 2026

Ernennung des neuen Direktors des Walliser Naturmuseums
Der Staatsrat hat Gil Oliveira zum Direktor des Walliser Naturmuseums ernannt. Er ist seit mehreren Jahren in den Bereichen Naturwissenschaften und Museologie tätig und tritt am 1. Juli 2026 die Nachfolge von Nicolas Kramar an, der die Walliser Einrichtung dreizehn Jahre lang geleitet hat.
Veränderung im Naturmuseum Thurgau
Hannes Geisser wird Ende November sein Amt als Direktor des Naturhistorischen Museums Thurgau niederlegen. Die Stellenausschreibung wird in Kürze veröffentlicht.

Neue Ausstellung: Unsichtbar? Tiere im Verborgenen
Eine originelle Ausstellung des Museum Luzern, die fünf unauffälligen Tieren gewidmet ist, deren Lebensweise für die Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar bleibt. Anhand von immersiven Installationen und Exponaten enthüllt sie die erstaunlichen Anpassungen der im Schatten lebenden Tierwelt. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung in der Schweiz konzipiert. Die Ausstellung ist vom 12. Juni 2026 bis zum 21. Februar 2027 in Luzern zu sehen.

Save the date! MusNatColl 2027 in St. Gallen
Die nächste Jahrestagung des Vereins findet am Donnerstag3. und Freitag 4. Juni 2027 im Naturmuseum St. Gallen statt.

Museen weltweit: Neues aus Brasilien
Das 1818 gegründete Museu Nacional ist die älteste wissenschaftliche Einrichtung Brasiliens und ein wichtiger Akteur im Bereich der naturhistorischen Sammlungen im Globalen Süden. Ein 2026 im „Biological Journal of the Linnean Society“ veröffentlichter Artikel gibt einen Überblick über den Stand der Sammlungen nach dem verheerenden Brand von 2018 und hebt die ergriffenen Massnahmen hervor: Rettung der Exponate, Neuorganisation der Teams, Spenden und die Umsetzung eines Plans zur Sicherung der Sammlungen.
Sechs Jahre später hat das Museum seinen Betrieb mit neuen modularen Gebäuden und einer angepassten Infrastruktur wieder aufgenommen. Auch bei der Digitalisierung und Verwaltung der Sammlungen wurden bedeutende Fortschritte erzielt, insbesondere dank der Einrichtung eines eigens dafür vorgesehenen Labors. All diese Initiativen verdeutlichen die Widerstandsfähigkeit der Institution, die diese Katastrophe in eine Chance zur wissenschaftlichen und organisatorischen Stärkung verwandelt.